Idiotensicherer Ratgeber zum Fußball Schauen im TV

Sie möchten sich die besten Spiele der Bundesliga, sowie alle anderen Spiele der Champions und Europa League im TV ansehen? Vor allem jetzt, wenn der Spielplan der Saison in diesem Jahr wieder voll im Gange ist. Hier gibt es aber ein kleines Problem, denn die Übertragungsrechte in Deutschland sind beim Thema Fußball leider noch komplizierter geworden. Diese wurden in den letzten Jahren an andere Sender verteilt und der Leidtragende sind natürlich Sie! Das Problem ist, dass die vielen Verbände wie der DFB, die DFL, die UEFA und die FIFA an das große Geld kommen möchten und sich daher gedacht haben, von fußballbegeisterten Zusehern Geld für Streaming-Dienstleistungen und Spiele zu verlangen.

Denn vieles hat sich mit dem DAZN Deal in der Bundesliga schlagartig geändert, Eurosport hat die Bundesliga-Rechte an die DAZN übertragen. Das hatte zur Folge, dass Eurosport all seine TV-Übertragungsrechte aufgeben musste, da es seine Bundesliga-Rechte an eben diesen Streamingdienst verkauft hatte. So, jetzt stellen Sie sich sicher die berechtigte Frage, wo man nun alle wichtigen Spiele der Champions und der Europa League inklusive dem DFB-Pokal im TV sehen kann? Dadurch, dass sich nun einiges mit dem Einzug von DAZN verändert hat, möchten wir Ihnen deshalb einen Überblick geben, wie Sie ganz einfach zu Ihren Lieblingsspielen im TV kommen!

Wo kann man den DFB-Pokal sehen?

Den können Sie ab der Saison 2019/2020 live und kostenlos auf SPORT1 sehen. Denn die Sport1 GmbH hat vom DFB bis 2022 die Rechte für den DFB-Pokal erworben. Doch was kann man genau sehen? Die Topduelle der erste Hauptrunde, bis hin zum Viertelfinale kann man weiterhin im Free-TV auf diesem Sender mitverfolgen. Jeden Freitagabend wird SPORT1 in der ersten Hauptrunde ein Topspiel für Sie übertragen. In der zweiten Hauptrunde, genauso wie im Achtel- und Viertelfinale, bekommen Sie jeden Dienstagabend die Top-Partien angeboten. Sky ist ein weiterer TV-Sender der Spiele im DFB-Pokal anbietet. Ebenso erhalten Sie bei diesem Pay-TV Anbieter alle 63 Einzelspiele inklusive den Konferenzen. Sie stehen eher mehr auf das öffentlich-rechtliche Fernsehen? Dann schalten Sie zum ARD/ZDF, denn hier werden ab dem Achtelfinale 1-2 ausgewählte Spiele live in Ihr Wohnzimmer übertragen!

Wie sieht es mit der Bundesliga und der 2. Liga aus?

Die können Sie weiterhin bei Sky sehen. Hier werden übrigens 266 Spiele live übertragen. Wenn Sie ein Telekom-Kunde sind, können Sie auch das „Sky Sport Kompakt“ Paket buchen, es enthält alle Bundesliga Spiele. Wenn Sie die Spiele kostenlos sehen möchten schalten Sie beim ZDF ein, dieser Sender zeigt 3 Freitagsspiele über die Saison verteilt. Das beinhaltet das Eröffnungsspiel und die Spiele am 17. und 18. Spieltag. Wenn Sie die Spiele verpasst haben, können Sie sich dann die Zusammenfassungen jeden Samstag im ARD, ZDF und RTL Nitro reinziehen.

 

Was ist mit den Länderspielen und der 3. Liga?

Wenn Sie die Qualifikationsspiele zur EM und WM sehen möchten, schalten Sie bei RTL ein. Wenn Sie aber bei den wirklichen Spielen mitfiebern möchten, wechslen Sie zum ARD und ZDF. Sie stehen auf die 3. Liga? Die holen Sie sich bei der Telekom, denn hier können Sie alle 380 Spiele live im TV verfolgen. Das Ganze läuft übrigens über Magenta Sport, dazu müssen Sie nicht einmal ein Telekom-Kunde sein!

Und wie läufts bei der Champions League, Europa League und den anderen?

Hier teilt sich Sky die TV-Rechte der UEFA Champions League mit DAZN. Leider sind diese nicht kostenlos im TV zu sehen. Bis auf das Finale, denn falls eine deutsche Mannschaft es ins große Finale schafft, muss per Rundfunkstaatsvertrag dieses Spiel frei im TV übertragen werden. Die UEFA Europa League wird aber dennoch weiterhin von RTL übertragen. Hier erhalten Sie ein Spiel pro Spieltag bei RTL Nitro. 15 Partien sind es insgesamt. Die wichtige Premier League kann aber weiterhin mit Sky gesehen werden, die La Liga und die Serie A müssen jedoch per Abo auf DAZN mitverfolgt werden.

 




Liverpool und die Premier League – Mit Rückschlägen im Sport umgehen

Für die Premier League hat es am Ende wieder nicht gereicht: Trotz einer Serie von 9 Siegen aus den letzten 9 Spielen verpasste der FC Liverpool die Meisterschaft. Auch Manchester City ließ keine Federn und gewann zum zweiten mal in Folge die Premier League.

Es war die vierte Saison der Reds mit Jürgen Klopp als Trainer. In diese Zeit fielen einige Fast-Triumphe. Zum ganz großen Wurf kam es aber erst kürzlich, als sich Liverpool mit 2:0 gegen Tottenham in der Champions League den Titel sichern konnte. Die Freude war bei Klopp und seiner Mannschaft nach der herben Enttäuschung gegen Manchester City natürlich riesig.

Aufgeben ist bei Rückschlägen also keine Option. Auch aus Niederlagen kann positive Energie geschöpft und in Optimismus und Euphorie umgewandelt werden. Das gilt bei Profis genau wie für Freizeitsportler.

Rückschläge sind im Sport normal

Doch wie geht man im Sport mit Niederlagen um? Was sollte man tun, wenn sich der gewünschte Erfolg nicht einstellt? Auch Verletzungen können einen aus der Bahn werfen, wie Sportpychologe Andreas Meyer erklärt. Ob Kraftsport, Ausdauerdisziplin oder Profifußball: Es kommt darauf an, den Fokus nicht zu verlieren. Wir reden immer viel über die körperliche Seite der Weiterentwicklung. Was wir gern vergessen, ist, dass wir unsere Psyche benötigen, um unseren Körper zu verbessern.

 

Bei Enttäuschungen dürfen wir gerade nicht unseren Trainingsplan über den Haufen werfen. Natürlich tendieren wir zu Ungeduld, das liegt in der menschlichen Natur. Wenn etwas nicht so läuft, wie man es sich wünscht, stellt man schnell alles in Frage. Gerade im Training fällt es schwer, sich zu motivieren. Wer am Erfolg zweifelt, kann sich nicht mehr in jeder Einheit bis ans Limit pushen. Die persönliche Schmerzgrenze verschiebt sich um 3 Etagen nach unten.

Unter Klopp entwickelt sich Liverpool beständig weiter

Als Klopp die Reds übernahm, fand er ein mittelmäßiges Team vor. Am Ende stand Tabellenplatz 8 zu Buche. Nach 2 Spielzeiten in der erweiterten Spitzengruppe und dem gewinn der Champions League ist Liverpool nun ein starker Kandidat auf den Meistertitel. Bei den Wetten auf die Premier League zur Saison 2019/20 werden sie mit einer Quote von 3,75 zu den Top-Favoriten gezählt (Stand: 20.05.2019). Ob es dann für den Sieg reicht, wird sich zeigen.

Dass Klopp es wieder versuchen will, ist selbstverständlich. Die Mannschaft dürfte sich weiter verbessern. Weiterhin akribisch arbeiten, lautet die Devise. Man kann den Trainingsplan immer weiter optimieren, das gilt im Erfolgsfall genauso wie bei Misserfolgen.

Sportlicher Erfolg ist ein komplexes Gebilde

Oft sind es Kleinigkeiten, die über das Erreichen von Zielen entscheiden. Wenn man nicht so stark an Muskulatur zulegt wie erhofft, heißt das nicht, dass man auf dem Holzweg ist. Körperliche Stärke ist ein vielschichtiges Gebilde. Das gewünschte Endprodukt muss auf einem soliden Fundament aufbauen. Gute Planung des regelmäßigen Trainings ist die halbe Miete. Der Rest ist häufig nur eine Frage der Zeit und mit Geduld wird man seine Ziele erreichen.

Source: Facebook

Manchmal stellt sich Erfolg ganz unverhofft ein. Das gilt gerade nach enttäuschenden Erfahrungen und wird durch den Verlauf der Champions League ganz besonders deutlich. Liverpool wurde im Halbfinale der Champions League mit einer 3:0-Klatsche nach Hause geschickt. Das Rückspiel gegen Barcelona schien nur noch Testspiel-Charakter zu haben. Alle dachten, die Sache sei gelaufen. Die Reds aber glaubten an ihre Stärke und warfen alles in die Waagschale. Mit einem sensationellen 4:0 zogen sie ins Finale ein und gewannen dann sogar noch gegen Tottenham in Madrid.

Auf halber Strecke zum Erfolg erwarten uns nicht selten Enttäuschungen. Wer dennoch konsequent an sich arbeitet und zu 100 Prozent fokussiert bleibt, wird am Ende belohnt.

Source: Facebook

 

 

 




Mit Ausdauer und Diäten im Fußball punkten

Wer ein guter Fußballer ist, versenkt seine Schüsse zielgerichtet im gegnerischen Tor. Alles andere ist Glückssache. Oder nicht? Der Irrglaube verleitet viele angehende Fußballer dazu, auf Kondition und Ausdauer zu verzichten und sich lediglich auf die Schußtechnik zu konzentrieren. Ein Fehler.

Es ist unabdingbar, dass im Fußball die Bereiche der Ausdauer und Kondition trainiert werden. Klassische Trainingseinheiten wie lange Läufe, Sprints oder Ausdauerrunden werden meist zu Beginn der Saison intensiv in das Training eingebunden. Oftmals rücken die Laufübungen jedoch in den Hintergrund, da die landläufige Meinung herrscht, dass die anstehenden Spiele die Kondition ausreichend pushen.

Trainer, die ihre Mannschaft ans Limit bringen wollen, sollten diesen Fehler umgehen. Denn auch zwischen den Spielen der laufenden Saison muss die Ausdauer ins Training eingebunden werden. Es empfiehlt sich, zwischen einem koordinativen und technischem Training zu wechseln.

Es ist ein Zusammenspiel aus verschiedenen Bereichen, die in die spielerische Leistung einzahlen. Der Fettstoffwechsel wird immer angefeuert und ist eine scheinbar unendliche Reserve. Allerdings benötigt der Körper auch Kohlehydrate zum Verbrennen, die ihm die entsprechende Energie liefern. Bei sehr schnellen Läufen greift der Körper auf die Phosphate zurück, die bei Sprints benötigt werden. Erfahrungsgemäß reichen diese Reserven nur für eine kurze Zeit.

Reserven aufstocken und Fehler entdecken

Genau an diesem Punkt kommt die Notwendigkeit des Trainings zum Tragen. Die drei Reservespeicher sind ein Produkt aus dauerhaften Einheiten, die für eine stetige Aufstockung der Energiespeicher sorgen. Erst auf diese Weise kann der Körper in den jeweiligen Situationen auf die passenden Vorräte zurückgreifen. Ein einfaches Lauftraining wird diese Speicher so nie trainieren können.

Doch die Reserven sind nicht auf natürliche Weise im Körper vorhanden. Sie benötigen die Energiezufuhr aus der richtigen Ernährung. Für Trainer ist dies ein sehr wichtiges Thema, bei denen einige sogar selbst den Ernährungsplan und die Lebensweise ihrer Spieler in die Hand nehmen. Trainer Tuchel vom PSG überwacht Ernährungspläne, setzt auf vegetarische Kost und unterzieht die Lieblingsrestaurants seiner Spieler sogar einer internen Prüfung. Mit diesem strikten Vorhaben schaffte es Tuchel bereits beim Borussia Dortmund zu erfolgreichen Leistungen.

Ernährung bewusst lenken

Zwar gilt Tuchel bereits jetzt als Kontrollfreak im Pariser Fußballclub, doch der deutsche Trainer wollte sein Team für die Champions League fitmachen. Für die Spieler bedeutet der Verzicht von Weizen, Getreide und Fast Food jedoch volle Konzentration. Einige Spieler sollen sogar auf vegane Kost gesetzt worden sein. Die Chancen standen für den französischen Verein PSG auch nicht schlecht, bis er im Achtelfinale gegen Manchester United ausschied. Nun gilt der FC Barcelona bei William Hill Champions League Wetten mit einer Quote von 2,50 als der Favorit auf den Sieg (Stand: 29.04.).

Dani Alves und Marco Verratti waren die ersten Spieler aus dem Pariser Fußballclub, die aufgrund von Verletzungen einen abgespeckten Plan nach vegetarischen Aspekten vorgesetzt bekamen. Schnelle Genesung und Konzentration auf die sportliche Leistung sollten gestärkt werden und nicht zusätzlich durch süße Limos, Alkohol oder Wohlfühl-Essen in den Hintergrund rücken. Ein hartes Brot für die Trainierenden. Ob sich die Anstrengungen lohnen und nur auf einen strikten Ernährungsplan zurückzuführen sind, sei dahin gestellt. Aber der Ansatz von Tuchel ist ein Plan, der Schule machen sollte. Denn manch ausschweifende Leben eines Spielers kann die eigentliche Leistung auf dem Feld und auch in der Presse schnell vergessen lassen. Mehr Training, mehr fokussierte Ernährung, mehr Leistung!




Warum Fußball fit macht und geliebt wird

Deutschland ist eine Kickernation. Knapp 3,19 Bundesbürger spielten 2018 häufig Fußball, und fast elf Millionen spielten zumindest gelegentlich die beliebteste Ballsportart der Welt. Weltweit waren es schon vor mehr als einem Jahrzehnt, 2007, rund 265 Millionen Menschen auf allen Kontinenten.

Ein Grund warum Fußball so beliebt ist liegt zum einen an der Struktur. Obwohl die Regeln ausgefeilt sind, braucht es nicht viel, um mitspielen zu können. Das stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl, schafft Bindungen und gemeinsame Erfolgserlebnisse oder aber geteiltes Leid, wenn das eigenen Team verliert. Nicht umsonst treten in Deutschland auch viele Neuankömmlinge in die mehr als 24.000 Clubs im Lande ein. Fußball schafft Freundschaften und damit Integration und vertreibt die Einsamkeit. Damit ist der Sport nicht nur körperlich gesund, sondern kann auch für die mentale Gesundheit ein positiver Faktor sein.

Das Fußball gut für die Gesundheit ist, steht außer Frage – solange keine Verletzungen auftreten. Freizeitkicker profitieren von dem ständigen Wechsel zwischen Sprints, Laufen und Gehen, die unter anderem Herz, Kreislauf und Muskeln stärken. Wer richtig trainiert, kann vom Fußballspielen sogar mehr Nutzen haben als vom Joggen. Besonders Kinder profitieren von einer Steigerung der Knochendichte. Was einem liegt, ist jedoch letztlich eine Frage der Mentalität. Viele Jogger ziehen am liebsten allein ihre Runden, während Fußball vom Zusammenspiel lebt.

Dieses Gemeinschaftsgefühl überträgt sich auch auf Nichtsportler. Fußballwetten sind mit Abstand die beliebtesten unter den Sportwetten. Vor allem Live-Wetten, bei denen man live das Geschehen verfolgen kann während sich die Quoten fast sekündlich ändern, werden immer beliebter.

Spitzenspiele sind auch in Deutschland noch immer die reinsten Straßenfeger – oder im Gegenteil volksfestähnliche Veranstaltungen, wie bei der Russland-WM, wo an öffentlichen Orten Großbildleinwände aufgestellt werden. Von München bis Berlin konnte in fast jeder deutschen Großstadt unter freiem Himmel geguckt werden, auch wenn die als Titelverteidiger angereiste deutsche Nationalelf sich schon nach der Vorrundenblamage verabschieden musste. Mehr als 21 Millionen Zuschauer verfolgten in der Bundesrepublik am Fernseher, wie Frankreich im Finale gegen Kroatien mit 4:2 zum Weltmeister wurde.

Das schöne Spiel ist nicht nur in Deutschland ein fester Bestandteil der Kultur. England gilt als Mutterland des Sports, und wie in Deutschland, aber auch Italien, Frankreich, den Niederlanden und anderen europäischen Ländern werfen jedes Ligaspiel, jeder Treffer und jeder Transfer von den Kommentatoren bis zu den Fans, die sich in der Kantine oder am Imbiss treffen, heiß diskutiert.

In Ländern wie Brasilien, das etliche der berühmtesten Ballzauberer aller Zeiten hervorgebracht hat, ist das Spiel zugleich ein Ausweg aus der Armut. Ex-Weltmeister Jordinho, Inter-Mailand-Spieler Adriano, der als bester Fußballspieler aller Zeiten geltende Pele, sie alle haben sich durch ihr Talent aus den Armutsvierteln Brasiliens befreit. Kicker wie Jordinho betreiben inzwischen ihre eigene Art Entwicklungshilfe in der Heimat, mit Schulen, aber auch mit Fußballunterricht.

Fußball ist hier mehr als nur ein Sport. Fußball ist eine Leidenschaft, ein Bindeglied zwischen den Tausenden, die fürs gleiche Team jubeln und sich in den Stadien treffen. Im März 1954 guckten 183.513 Menschen im Stadion in Rio de Janeiro zu, wie Brasiliens Nationalelf gegen Paraguay gewann. Den europäischen Zuschauerrekord hält das Spiel Schottland gegen England 1937 in Glasgow mit 149.547 Besuchern.

Das „Wunder von Bern“, die „Schmach von Cordoba“ bewegen noch heute die Fußballfans. Insofern hat Fußball sogar eine weitere positive Funktion, als Gedächtnistraining noch lange nach dem Abpfiff.

 

 




So halten sich die besten Profisportler fit – Ältere Profis ihre Trainingskonzepte

So halten sich die besten Profisportler fit

Beim Leistungssport greifen viele hochkomplexe Faktoren ineinander. Talent, Training und Wille sind nur drei wichtige Elemente. Mindestens ebenso bedeutend ist allerdings auch die richtige Ernährung bzw. ein gesunder Lebensstil. In allen Bereichen des professionellen Sports wurde in den vergangenen Jahren immer mehr Wert auf die Ernährung gelegt. NBA Superstar Dirk Nowitzki drückte es einmal passend aus: „Als ich vor 20 Jahren in die Liga kam, gab es vor dem Spiel Chicken Wings von KFC, heutzutage hat jeder Spieler seinen eigenen Diätplan.“ Doch nicht nur in der NBA gehören Fitnesscoaches und Ernährungsberater zum Trainer- bzw. Betreuerstab. In nahezu jeder Sportart werden die Athleten bestimmten Diäten unterzogen, um das Maximum aus sich herauszuholen.

Ernährung wird im Alter immer wichtiger

Vor allem im fortgeschrittenen Alter ist es für die Sportler umso wichtiger, auf ihre Fitness zu achten und regelmäßig in den Körper zu horchen. Ganz gleich ob Cristiano Ronaldo, Lebron James oder Roger Federer – all diese Athleten befinden sich jenseits der 30 und liefern trotzdem noch regelmäßig Topleistungen ab. Egal, ob Tennis, Basketball oder Fußball, jede Sportart fordert verschiedene Muskelpartien und benötigt individuelles Training. Wir schauen, worauf diese drei Profisportler bei ihren Workouts und Ernährungsplänen achten.

Federer, James und Ronaldo – Wahre Athleten auch im hohen Alter

Trotz “gehobenen” Alters immer noch einer der leistungsfähigsten Athleten auf dem Platz.

Roger Federer geht dieses Jahr in seine 20. Profisaison und gehört immer noch zur absoluten Elite im Tennis. Der Schweizer gehört mit insgesamt 310 Wochen an der Spitze der Weltrangliste zu den erfolgreichsten Tennisspielern überhaupt. Betway hat sich mit dem Erfolgsgeheimnis des 38-jährigen beschäftigt. Vor allem während der Vorbereitungsphasen für ein großes Turnier befolgt Federer einen strikten Ernährungsplan, bei dem auch ballaststoffreiche Nahrung auf dem Programm steht. Unmittelbar vor bzw. während der Partie bestehen die Snacks aus viel Kohlenhydraten und wenig Fett bzw. Ballaststoffen, um die maximale Leistung auf dem Court abzurufen.

Auch Cristiano Ronaldo achtet wie kein Zweiter auf seinen Körper. Der portugiesische Stürmerstar war in seiner gesamten Karriere nie körperlich außer Form oder gar untrainiert. Bei seinem Training setzt der Dauergast der Weltfußballerwahl auf eine Mischung aus Kraft-, Konzentrations- und Cardio-Training. Insbesondere die Ausdauereinheiten sind für einen laufintensiven Sport wie Fußball unheimlich wichtig. Neben dem obligatorischen Mannschaftstraining trainiert er täglich bis vier Stunden individuell an seiner Fitness. Zudem verzichtet Ronaldo komplett auf Alkohol und verzehrt nur selten zuckerhaltige Speisen. Kein Wunder, dass der Portugiese in seiner gesamten Karriere nur verhältnismäßig wenig Muskelverletzungen erlitten hat.

 

 

 

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Happy Sunday 👌🧘‍♂️😘

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Der US-amerikanische Basketballstar LeBron James wird häufig als der beste Athlet der Welt beschrieben. Der aus Ohio stammende Small Forward geht 2018/19 in seine 16. Profisaison und gehörte in jeder dieser Spielzeiten den besten Spielern der Liga. Mit 34 Jahren spielte er im vergangenen Jahr eine der besten Saisons seines Lebens. In seiner gesamten Profikarriere wurde James bisher von größeren Verletzungen verschont geblieben. Diese unglaubliche Statistik kommt natürlich nicht von irgendwo. Gerüchten zufolge gibt er mehr als 1,5 Millionen Dollar pro Jahr für seine Ernährung und einen bewussten Lebensstil aus. Zudem arbeitet er laut Prinz Sportlich immer mit den innovativsten Work-Out Methoden, die häufig auf eine Kombination aus Kraft und Balance setzen. Neben den körperlichen Übungen baut der Basketballer auch auf Yoga- und Pilateseinheiten zur Entspannung und Auflockerung.




Wie der Fußball nach Deutschland kam

Warum ist Fußball so beliebt?

Fußball ist eine Sportart, die nicht viel Ausrüstung benötigt. Setzt man nicht auf WM Standards braucht man lediglich einen mittelschweren Ball, 2 Tore und ein paar Spieler. So kann Fußball überall auf der Welt gespielt werden, auch in schwachen Entwicklungsländern. Weiterhin setzt Fußballspielen kaum sportliche Grundfähigkeiten voraus, man kann es auf jedem Niveau spielen, eine Frustration, wie z.B. beim Basketball, wenn man den Korb einfach nicht trifft oder die Koordination zum dribbeln nicht hat, wird nicht auftreten, solange man gegen gleichstarke Gegner Spielt. Weiterhin Fußball ein strategischer Mannschaftsport mit einfachen Regeln. Das spricht vor allem das TV Publikum an und verleitet zum Fachsimpeln in Gesellschaft. Jeder hat es schon einmal gemacht, jeder versteht es, auch wenn nicht unbedingt jeder ein Abseits(Pass zu einem Spieler, der sich während des Zeitpunkts des Abspiels näher am gegnerischen Tor als alle Gengenspieler befindet) erklären kann.

Wie Fußball nach Deutschland kam

Das erste bekannte Regelwerk zum Fußball wurde in der Universität Cambridge(1948) verfasst. Zu diesem Zeitpunkt waren die regeln noch nicht so exakt, sodass z.B. eine Mannschaft aus 15-20 Spielern bestehen konnte. Der erste Fußball Verband wurde 1968 in London gegründet und ist die bekannte Football Association. In Deutschland war Fußball jedoch lange Zeit noch unbekannt. 1874 kam der Lehrer eines Gymnasiums Konrad Koch aus Braunschweig zum ersten mal auf die Idee mit seiner Klasse eine Alternative zu den sonst üblichen Leibes und Turnübungen zu suchen. Sport fand in Deutschland zu dem Zeitpunkt fast nur in geschlossenen Gymnastikhallen statt. Schnell fand das Spiel Beliebtheit bei vielen Schülern, die Allgemeinheit schimpfte Fußball aber lange als weibisches Umhergerenne. Mit der Gründung des DFBs 1900 und der darauf folgenden Einstufung als olympische Disziplin, wurde Fußball aber, vor allem durch die oben genannten Gründe schnell beliebt.

Der Frauenfußball

Mit der steigenden Emanzipation wurde auch Frauenfußball immer beliebter. Vor allem in den westlichen Ländern nähert sich die Beliebtheit des Frauenfußballs immer weiter dem Männerfußball an. Das Regelwerk ist natürlich identisch. Leider ist Frauenfußball gerade in Staaten, in denen keine deutliche Trennung von Religion und Staat stattfindet immer noch sehr unbeliebt und verpönt. In Deutschland wurde die Entwicklung des Frauenfußballs durch den Nationalsozialismus eingeschränkt, da politisch ein Idealbild der deutschen Frau bestand und Fußball nicht mit diesem Idealbild zu vereinbaren war. Erst in den 50er Jahren gab es wieder verstärkt Frauenabteilungen in diversen Vereinen.

Die Weltmeisterschaft im Frauenfußball fand erstmals 1991 in China statt, damals gewannen die USA. Deutschland konnte den Titel 2003 in den USA und 2007 in China erringen. 2011 findet die WM das erste Mal in Deutschland statt. Die WM 2015 ist in Kanada geplant.